Samstag, 13. Oktober 2018

[Samstagstee] mit feministischen Netzfunden

Psst, ich habe gemogelt: Ich versüße mir die Netzfunde mit heißer Schokolade. Ist dringend nötig heute
Jeden Samstag sammelt Andrea von Karminrot beim Samstagsplausch persönliche Wochenrückblicke. Meiner ist meist ergänzt durch Artikel oder Podcastepisoden, die mir in den letzten Tagen im Netz besonders aufgefallen sind.  

Feministische Netzfunde der Woche

Schwangerschaftsabbruch

Schwangerschaftsabbrüche müssen auch diese Woche ein Thema zum Samstagstee sein. Während ich diese Worte schon am Freitagmittag tippe, kommt bei Zeit Online die Eilmeldung, dass die Verurteilung Kristina Hänels im Berufungsverahren bestätigt wurde. 

Sarah Diehl hatte, ebenfalls auf Zeit Online, im September die Abschaffung von Paragraf 218 StGB gefordert. Enthalten darin der Wunsch, dass Kristina Hänel für ihr Engagement für Schwangerschaftsabbrüche in naher Zukunft ausgezeichnet würde. Ich fürchte, davon sind wir seit dieser Woche noch einen Schritt weiter entfernt.

"Kristina Hänel darf nicht informieren – wir schon" schreibt Jakob Simmank (immer noch auf Zeit Online) und beantwortet im Folgenden die typischen Fragen rund um den Schwangerschaftsabbruch. Ich finde das gut und hoffe, dass dieser Artikel weit oben in der Google-Suche erscheint, damit Betroffene tatsächlich dort landen und nicht auf den Seiten von Abtreibungsgegner*innen...

Aktion Standesamt 2018

Diese Woche war und ist die Aktionswoche der Aktion Standesamt 2018. Sie setzt sich dafür ein, dass der gesetzliche Geschlechtseintrag selbstdefiniert sein und vielfältige Optionen einschließen soll.
Für die innenAnsicht hat unser*e Gastautor*in Charlie Robin die Hintergründe sowie Teilnahme- und Unterstützungsmöglichkeiten erläutert.

Margarete Stokowski geht in ihrer Kolumne bei Spiegel Online noch einen Schritt weiter und fordert eine Abschaffung des gesetzlichen Geschlechtseintrags.


Vermischtes

Die österreichische Ex-Politikerin Sigi Maurer wurde online sexuell belästigt. Sie hat die Nachrichten öffentlich geteilt - und wurde nun zu einer Geldstrafe verurteilt. Spiegel Online berichtete.

Die österreichische Zeitschrift an.schläge hat in ihrem Online-Angebot die Sängerin Esther Bejarano vorgestellt. Die Holocaust-Überlebende gedenkt "so lange [zu] singen, bis es keine Nazis mehr auf der ganzen Welt gibt." 

Frau Jule hat diese Woche einen ganz wunderschönen Text über Macker geschrieben. Dazu trägt sie glitzernde Klamotten - ihr solltet also auf jeden Fall vorbeischauen, wenn ihr nicht schon dort wart!

Spiegel Online hat eine Frau in Ulan-Bator, Mongolei, getroffen und über ihr Leben und häusliche Gewalt in der Mongolei berichtet.

Kommentare:

  1. oh, danke für die verlinkung (mal wieder;) )

    den artikel in der zeit finde ich ja großartig! und esther bejarano. hach! ich habe ja das glück, in der selben stadt wie sie zu leben und durfte sie schon ein paar mal in echt reden hören. was für eine unglaublich großartige starke frau. wahnsinn! man sollte die möglichkeit nutzen, wenn man sie mal live sehen kann, das auch zu tun.
    liebst,
    jule*

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    1. Oooh, das klingt klasse! Ich fand ja schon den kurzen Artikel über sie so toll und bestärkend. Das potenziert sich bestimmt enorm, wenn man sie dann auch noch in echt sieht und selbst reden hört.

      Liebe Grüße
      Sabrina

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Hey! Schön, dass ihr da seid. Dank eurer lieben Worte macht's dreifach Spaß!

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